Blumenstillleben, 1954 | Gemälde von Erich Horndasch

Erich Horndasch (1926-2010)

Erich Horndasch (*22. Juni 1926 in München; † 1. Mai 2010 in Stammham) war ein bayerischer Künstler, der insbesondere im Bereich der christlichen Kunst tätig war.

Horndasch wurde 1926 in München geboren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er 1943 als Luftwaffenhelfer eingezogen. Er geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang, woraufhin er nach München zurückkehrte.

Ab 1946 studierte er Grafik und Radierung an der Akademie der Bildenden Künste München. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Karl Caspar, Hermann Kaspar und Willi Geiger. Während dieser Zeit studierte auch Ingfried Henze mit ihm.

Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete Horndasch zunächst in Dießen am Ammersee. Einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildete die Ausgestaltung kirchlicher Räume. Später lebte er in Stammham, wo er 2010 verstarb.

Er zeigte sich in unterschiedlichen Techniken versiert. Für die Fassadengestaltung des sogenannten Rhaetenhauses setzte er die Technik des Sgraffito ein. Daneben schuf er kleinformatige Aquarelle auf Papier, Glasbilder sowie Lithografien. Auch großformatige Glasfenster, Wandteppiche und Batikarbeiten gehörten zu seinem Œuvre.

Zudem war Horndasch Mitglied der Farbgebungskommission der Stadt Burghausen. Im Jahr 2003 wurde ihm der Kulturpreis des Landkreises Altötting verliehen. Bereits während seines Studiums trat er der Katholischen Bayerischen Studentenverbindung Rhaetia bei.

Maße

46×42 cm; 42×37,5 cm

Medium

Öl auf Hartfaser

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