Sitzender Mann | Gemälde von Heinz Maria Hunger

Heinz Maria Hunger (1907-1994)

Heinrich Maria Hunger (*10. Jänner 1907 in St. Valentin; † 1994 in Wien) war ein österreichischer Maler.

Er wuchs in Krems an der Donau auf und lebte ab 1953 in Wien, im Stadtteil Dornbach-Neuwaldegg. Nach einer handwerklichen Ausbildung studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Josef Dobrowsky. Künstlerisch widmete er sich vor allem der Landschaftsmalerei im Stil eines romantisch geprägten Naturalismus. Während des Zweiten Weltkriegs hielt er sich 1943 in Toulon auf, wo er die Pastellmalerei für sich entdeckte, die in seinem weiteren Schaffen eine bedeutende Rolle spielte.

Hunger schuf eine große Zahl von Landschaftsdarstellungen, insbesondere aus der Wachau, dem Waldviertel und dem Burgenland, aber auch aus anderen Regionen Österreichs. Darüber hinaus setzte er sich mit zeitgenössischen künstlerischen Strömungen auseinander. Studien- und Arbeitsreisen führten ihn in mehrere europäische Länder sowie nach Marokko. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Österreich präsentiert.

Arbeiten von Heinrich Maria Hunger befinden sich unter anderem in öffentlichen Sammlungen wie dem Niederösterreichischen Landesmuseum, beim Kulturamt der Stadt Wien sowie in Beständen staatlicher Institutionen und Unternehmen. Er war Mitglied der Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Dornbacher Friedhof in Wien.

Maße

78×56,5 cm, 68,5×46 cm

Medium

Papier auf Hartfaser

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