Johanneskirche | Zeichnung von August Croissant (Nachlass)

August Croissant (1870 - 1941)

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    August Croissant (*6. Februar 1870 in Edenkoben; † 14. Januar 1941 in Landau in der Pfalz) war ein deutscher Maler und Zeichner, der vor allem als Pfälzer Heimatkünstler Bekanntheit erlangte.

    Er wurde als Sohn des Tünchers Zacharias Croissant (1833–1901) und dessen zweiter Ehefrau Anna Philippine, geborene Michel (1838–1876), im pfälzischen Edenkoben geboren. Zunächst erlernte er den Beruf des Vaters, wandte sich jedoch schon früh mit besonderem Interesse der Kunstmalerei zu. Seine Ausbildung begann er an der Kunstgewerbeschule in Kaiserslautern und setzte sie in Nürnberg fort. Anschließend ging er nach München, wo er seinen Lebensunterhalt mit Dekorationsmalerei bestritt und sich zugleich künstlerisch weiterbildete. Dort stand er in Kontakt mit Franz von Stuck und Franz von Lenbach, deren Arbeiten ihn beeinflussten.

    Anfangs noch dem Jugendstil verbunden, widmete sich Croissant zunehmend der Landschaftsmalerei sowie Stadt- und Dorfdarstellungen. Besonders Motive aus seiner pfälzischen Heimat und aus Bayern nahmen in seinem Werk breiten Raum ein. Durch zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen wurde er als Heimatmaler in der Pfalz bekannt. Darüber hinaus fertigte er Illustrationen im Auftrag von Vereinen, Unternehmen und Verlagen; einige seiner Motive erschienen auch als Postkarten. Um 1909 entstanden nach seinen Entwürfen erste Gestaltungen der Pfalzfahne.

    Croissant war mit Emilie Schardein (1873–1967) verheiratet und lebte mit seiner Familie in Landau in der Pfalz. Dort wurde später eine Straße nach ihm benannt. Sein Sohn Eugen Croissant wurde ebenfalls als Maler bekannt.

    Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses wird im Deutschen Kunstarchiv des Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg aufbewahrt.

    Maße

    25×34,5 cm, 6×24,5 cm

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