Oberstdorf, 1941 | Gemälde von Georg Kiste

Georg Kiste (1908-1997)

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    Georg Kiste (*11. Juli 1908 in Partenkirchen; † 1997 in München) war ein deutscher Maler und wird häufig als einer der späten Vertreter der akademisch geprägten Münchner Schule bezeichnet.

    1934 heiratete er Anni Gebhart. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte Kiste von 1945 bis 1948 an der Akademie der Bildenden Künste München, unter anderem bei Hans Gött. 1948 wurde er Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) sowie im Kunstverband Salzburg. Sein Atelier befand sich in der Münchner Ysenburgstraße, während er in Germering wohnte.

    Kistes künstlerischer Schwerpunkt lag nahezu ausschließlich auf Landschaftsdarstellungen des Münchner Umlandes und der Bayerischen Voralpen. Dabei unterschied er zwischen unter freiem Himmel entstandenen Arbeiten, die er als „Originale“ verstand und mit seinem eigenen Namen signierte, und Gemälden, die im Atelier nach Kundenwunsch ausgeführt wurden. Diese Atelierarbeiten versah er mit dem Pseudonym „Gorte“.

    Stilistisch wird Kiste der Münchner Schule zugerechnet. Er hielt an einer gegenständlichen, akademisch geprägten Malweise fest und stand abstrakten Strömungen, wie sie seit den 1950er Jahren zunehmend den Kunstmarkt bestimmten, distanziert gegenüber. Vereinzelte formale Vereinfachungen oder Lockerungen im Farbauftrag werden mitunter als spätimpressionistische Anklänge interpretiert.

    Maße

    39,5×54 cm, 35×49,5 cm

    Medium

    Öl auf Hartfaserplatte

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